Polymer- und Partikelanalytik

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T-FFF Thermische Feld-Fluß-Fraktionierung

 

Auf einen Blick ...

 

Die besondere Stärke der FFF-Methoden ist die Bestimmung ultrahoher Molmassen und die Abwesenheit von Säuleneinflüssen wie Abbau durch Scherung oder unerwünschte Adsorption der Analyten.

 

 

Die T-FFF ist ein Trennsystem für Polymere und Partikel und im Aufbau einer HPLC- oder GPC-Anlage sehr ähnlich. Statt einer Säule wird jedoch ein Trennkanal verwendet.

Durch das Zusammenwirken von Fluß, thermischem Feld und Diffusion werden die Proben im Kanal aufgetrennt.

 

 

Details ...

 

Seit einigen Jahren finden die FFF–Methoden ständig zunehmende Verbreitung. Bei vielen Anwendungen stellen sie eine Alternative und Ergänzung zur GPC dar, mitunter aber sind sie auch die einzige Methode zur Lösung bestimmter Trennprobleme.

 

Das trennende System besteht aus einem länglich-flachen Kanal, welcher von Eluent und Probe horizontal durchströmt wird. Der Fluß im Kanal bildet ein parabolisches Profil aus. Senkrecht zu diesem Fluß wird ein Feld angelegt, das unterschiedlicher Art sein kann:

 

  • Strömungsfeld  (Querfluß bei der AF-FFF)
  • Thermisches Feld (unterschiedliche Temperaturen an Unter- und Oberseite des Kanales bei der TH-FFF)
  • Elektrisches Feld oder ein Kraftfeld (Sedimentations-FFF).

 

Das Feld treibt die Probe in Richtung Ansammlungswand. Bedingt duch die unterschiedlichen Diffusionskoeffizienten größerer und kleinerer Probenmoleküle halten sich diese in unterschiedlichen Schichten des parabolischen Geschwindigkeitsprofiles auf und werden somit unterschiedlich schnell durch den Kanal transportiert. So erhält man eine Auftrennung der Proben, wobei - anders als in der GPC - die kleineren Moleküle zuerst eluieren.

 

Die FFF-Methode weist folgende Vorteile gegenüber der GPC auf:

 

  • geringe Scherkräfte
  • keine stationäre Phase (mit der Möglichkeit der Adsorption und Scherung)
  • Trennbereich von wenigen nm bis in den µm-Bereich.

 

 

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