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Auf einen Blick ...
Mit verschiedenen Kapillarviskosimetern können (neben Viskositäten) off-line oder in Kombination mit einem GPC-System Molmassen und ihre Verteilungen sowie Strukturparameter bestimmt werden. Multiple Detektion und die Anwendung der Universellen Kalibrierung sind möglich.
Details ...
Off-Line können mit einem weitgehend automatisierbaren Kapillarviskosimeter die inhärente, reduzierte, relative oder spezifische Viskosität einer sehr niedrig konzentrierten Lösung oder (besser) einer Konzentrationsreihe bestimmt werden. Auf dieser Basis können sodann - in Verbindung mit Dichte, Konzentration und der Viskosität des Lösungsmittels - Molmassen sowie intrinsische und andere Viskosiätsmaße berechnet werden.
On-line werden Kapillarviskosimeter als GPC-Detektoren verwendet.
Die Molmassenbestimmung auf Basis einer Universellen Kalibrierung hat folgende Grundlagen:
Da die Konzentrationen gewöhnlich so niedrig sind, daß eine Extrapolation entfallen kann, ist es möglich, die intrinsische Viskosität [eta] kontinuierlich während der gesamten Elution der Proben zu messen.
Moleküle desselben hydrodynamischen Volumens besitzen in einem gegebenen GPC-System dasselbe Elutionsvolumen.
Das hydrodynamische Volumen ist proportional dem Produkt aus Molmasse und intrinsischer Viskosität.
Damit wird es möglich, mit Standards eine universelle Eichkurve zu erstellen: log[eta] x Molmasse über Elutionsvolumen.
Da für eine unbekannte Probe die intrinsiche Viskosität [eta] und das Elutionsvolumen zu jedem Zeitpunkt der Elution bestimmt werden, ergibt sich die Molmasse als Funktion dieser beiden Größen.
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